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Erklärtes Ziel des DmR e.V. ist es, die wunderschöne Eisenbahn-Strecke
zwischen Ilmenau und Schleusingen zu erhalten und mit neuem Leben zu
erfüllen. Die 1904 eröffnete Eisenbahnlinie über den
Rennsteig war die erste Steilstreckenanlage in Deutschland, die schon
viel gerühmt wurde.
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Die
Besonderheit
(aus der Festschrift der Einweihung der Bahnstrecke am 31. Oktober
1904)
"Die Bahn überschreitet den Thüringer Wald in seinen
herrlichsten Gegenden. Die Höhe des Gebirges wird auf der
746,83 m hochgelegenen Haltestelle "Rennsteig" erreicht.
Von hier fällt die Bahn156 m bis zum Bahnhof Stützerbach.
Zur Überwindung dieser großen Höhenunterschiede
ist das gemischte System der Reibungs- und Zahnradbahn, und zwar
zum ersten Male im Bereich der preußischen Staatsbahnen,
angewendet worden.
Die im Oberbau in normaler Bauart hergestellte Bahn wird an fünf
Stellen durch Zahnradstangenstellen unterbrochen, deren Steigung
gleichmäßig 1:16,6 beträgt.
Damit die Lokomotive sich bei der Berg- und Talfahrt stets "unterhalb"
der Wagen befindet, sind Gleise zum Umsetzen der Lokomotiven am
Fuße der Zahnstangenstrecken
angelegt worden. Für den Betrieb der Bahn sind zunächst
vier Zahnradlokomotiven vorgesehen. Diese haben drei gekuppelte
Triebachsen und ein Dienstgewicht von 50 t, besitzen ein Dampfzylinderpaar
zum Antrieb der Triebräder in gewöhnlicher Art und außerdem
ein Zylinderpaar zum Antrieb der Zahnräder und sind ausgerüstet
mit Dampfläutewerk, Preßluft-Sandstreuer, Westinghouse-Zahnrad-
und Luftbremse und Geschwindigkeitsmesser. Die Kosten belaufen
sich auf rund 3.250.000 Mark."
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Plandampfaktion
im Winter 1994
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Am Bahnhof
Rennsteig, eine Sonderfahrt des DmR, 1993
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Weitere
Entwicklung der Bahn auf dieser Strecke
Von Anfang an konnte ein reger Personenverkehr verzeichnet werden.
Vor allem der Berufsverkehr nach Ilmenau, Stützerbach, Schmiedefeld
und Schleusingen war beachtlich. Hierzu kam der aufblühende
Fremdenverkehr. Die Bahn hat die Entwicklung der Berggemeinden
ungemein gefördert.
1971 wurden die Dampflokomotiven durch Diesellokomotiven abgelöst.
Trotz eingebüßter "Dampflokromantik" blieb
die Steilstrecke bis 1998 - mit Einstellung des Bahnverkehrs - eine
besondere Attraktion.
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Zitat:
Klaus-Dieter Völker
(Heimatverein Schmiedefeld) beschrieb den Tag,
an dem die Bahn ihre letzte Fahrt in Angriff nahm wie folgt:
"23.05.1998.
An diesem Tag fuhr der Zug aus Schleusingen nach Ilmenau. Ankunft
in Schmiedefeld um 19.42 Uhr, Abfahrt 19.42 Uhr und Ankunft am
Bahnhof Rennsteig 19.46 Uhr. Die Teilstrecke Schmiedefeld nach
dem Bahnhof Rennsteig kostete 2,40 DM. Aus Schmiedefeld sind 8
Schmiedefelder mitgefahren.
Mit dem Bau der Eisenbahn 1904 kam der Wohlstand nach Schmiedefeld,
mit der Stillegung 1998- also nach 94 Jahren wird ein Stückchen
Tradition zu Ende gehen und der Ort ist um eine Attraktion ärmer."
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Die Zahnradbahnstrecke
kurz nach ihrer Eröffnung
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